RHENUS LOGISTCS


Geschichte


2011

Rhenus unterzeichnet einen Vertrag zur Übernahme der europäischen Aktivitäten der Wincanton-Gruppe und stärkt mit dem Kauf ihre Aufstellung in der Kontraktlogistik und bei multimodalen Transporten. Im Hafen Rotterdam erwirbt das Unternehmen einen 200.000 qm großen Tiefseeterminal. In Traben-Trarbach kauft Rhenus die Spedition Wilh. Schon GmbH & Co. KG. Die restlichen Anteile der Rhenus eonova gehen in den Besitz der Rhenus-Gruppe über. In Weil am Rhein, Barcelona und Hörselgau weiht Rhenus neue Logistikzentren ein.


2010

Rhenus erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Pro-Log-Gruppe, um das eigene Netzwerk in Asien zu verdichten. Rhenus und der Mierka Donauhafen Krems vereinbaren eine strategische Partnerschaft zum Ausbau der Donau-Aktivitäten. Die Thüringer Verlagsauslieferung (TVA) in Gotha wechselt von der Langenscheidt Verlagsgruppe in den Besitz der Rhenus Medien Logistik. Rhenus übernimmt die Speditionen WECKERLE GmbH Spedition + Logistik, IFS Inter Freight System Internationale Spedition GmbH und Grossmann Sea & Air Logistics.


2009

Rhenus gründet Joint-Venture für Containerterminal in Moskau (RU) - Rhenus Yuzhny Port. Remondis Data, die sich auf Datenträgervernichtung spezialisiert, wird in das Geschäftsfeld Rhenus Office Systems integriert. Joint-Venture mit RWZ Rhein-Main eG wird gegründet: RSL (Rhenus RWZ Schüttgut Logistik GmbH). Die Rheintank GmbH mit Sitz in Duisburg (DE), eine hundertprozentige Tochter der Rhenus PartnerShip GmbH & Co. KG, übernimmt das Endverbraucher-Bunkergeschäft der Deutschen BP AG mit den Marken BP und Castrol.


2008

Mit Übernahme der Hamann International SAS mit 4 Standorten in Frankreich und der Gründung der Rhenus Freight Logistics wird die Basis für ein flächendeckendes Standortnetz in diesem Land geschaffen. Rhenus übernimmt die Werndl Spedition in München (DE). Rhenus steigt aus dem JV "HHLA Rhenus Logistics" aus. Rhenus übernimmt Archivdepot Leipzig GmbH. 75% der Anteile an Vortex Shipping in Bulgarien werden Übernommen. Rhenus Home Delivery übernimmt Spedition Gelse Handelslogistik GmbH. Übernahme der Duisburger Leo Schwergutumschlag GmbH. Rhenus Veniro steigt in den Straßenbahnverkehr ein.


2007

Rhenus erwirbt zum 01. Juli 2007 die niederländische Transport Management International Holding B.V. (TMI) mit Sitz in Hoofddorp Durch diese Übernahme baut Rhenus ihre Position als einer der führenden Logistikdienstleister in Europa weiter aus. Mit dem Zukauf steigt der Umsatz der Rhenus-Gruppe von 2,5 Mrd. auf rund 3 Mrd. Euro und die Zahl der Mitarbeiter von 13.000 auf 14.000. Mit aktuell 230 Standorten verfügt die Rhenus-Gruppe jetzt über ein flächendeckendes Logistiknetzwerk in Europa sowohl auf der Straße als auch zu Wasser. TMI ergänzt in der Sparte Freight Logistics das europäische Netz der Rhenus IHG, insbesondere in den Benelux-Staaten, und bringt weitere Contract Logistics-Standorte ein.


2006

Rhenus übernimmt die Interspe Hamann Group. Dieser Zusammenschluss stellt einen historischen Schritt dar. Zwei leistungsstarke Unternehmen mit ausgewiesener Qualität und beträchtlichem Markterfolg werden zu einem Full-Service-Dienstleister. Rhenus verstärkt sich mit der Übernahme durch ein europäisches Landverkehrsnetz, weltweite Frachtdienstleistungen und weiteren europäischen Warehouse-Standorten. Rhenus ist damit ein intermodaler europäischer Logistikdienstleister.


2005

Rhenus erweitert seine europäische Präsenz durch den Ausbau der Aktivitäten in Südosteuropa und in Österreich. Außerdem übernimmt Rhenus die Mehrheit an der MAXX Holding NV, Antwerpen (Belgien) sowie die Mehrheit der Fastrack S.A., Warschau (Polen). Rhenus Contargo nimmt den Betrieb auf als Komplettanbieter für den europaweiten Containerhinterlandtransport. Das neue Logistikzentrum im ungarischen Györ geht in Betrieb.


2004

Mit der Übernahme des polnischen Logistikers Polta S. A. baut Rhenus seine Präsenz in den osteuropäischen EU-Beitrittsländern weiter aus und schlägt Brücken zum russischen Markt. Rhenus Alpina übernimmt die Georg Fischer Speditions-Logistik AG in Schaffhausen und stärkt damit die Kontraktlogistik in den Bereichen Schweizer Fahrzeugtechnik und Rohrleitungssysteme.


2003

Rhenus verstärkt seine internationalen Logistikdienstleistungen durch die Gründung von Joint Ventures mit internationalen Partnern. In Deutschland baut Rhenus bundesweit das logistische Rückgrat des Dosenrücknahmesystems, P-Systems, auf.


2002

Rhenus strafft seine Strukturen. Unter dem Dach der Rhenus AG & Co. KG entstehen die Führungsgesellschaften für die Geschäftsbereiche Contract Logistics und Port Logistics. Public Transport steht für die neuen wachsenden Aktivitäten im öffentlichen Personennahverkehr. Intermodal bündelt die Umschlag- und Transportleistungen im gesamten Containerverkehr. Rhenus Alpina übernimmt die Cargologic AG und steigt in den Umschlag von Luftfrachtgütern an den Flughäfen Zürich, Genf und Bern ein. In der Nähe von Paris entsteht ein neues Logistikzentrum und in Stuttgart wird ein externes Lieferantenlager für Daimler in Betrieb genommen. In Duisburg geht das DIT Duisburg Intermodal Terminal in Betrieb. Rhenus hält die Mehrheit der Anteile.


2001

Rhenus erhöht die Beteiligung an der Mindener Logistikservice GmbH und betreibt das Logistikzentrum in Minden. In Großbeeren bei Berlin wird ein weiteres Logistikzentrum eröffnet. Auch in Hannover wird der Schritt zum Logistikdienstleister gewagt und ein neues Logistikzentrum eröffnet.


2000

Rhenus erwirbt die Schweizerische Reederei und Neptun AG und verschmilzt diese mit der Rhenus AG für Schifffahrt und Spedition Basel zur Rhenus Alpina. Im selben Jahr übernimmt Rhenus den Betrieb des neuen IKEA-Zentrallagers in Salzgitter und geht mit dem I.C.C. International Consolidation Center in Gießen an den Markt. Meilensteine auf dem Weg zum führenden Logistikdienstleister sind damit gelegt. In Mannheim wird ein weiteres Logistikzentrum eröffnet.


1998

Die Rhenus AG wird durch die RETHMANN AG & Co. übernommen. In diesem starken Verbund übernimmt Rhenus die Rolle des innovativen Komplettanbieters für logistische Dienstleistungen. Im gleichen Jahr chartert die CCS das weltgrößte Container-Binnenschiff mit 500 TEU Stellkapazität. In Dortmund erwirbt Rhenus ein Logistikzentrum, das in den folgenden Jahren mit mehreren Kunden zum Multi-User-Zentrum ausgebaut wird.


1997

Die Cuxport GmbH in Cuxhaven wird gegründet, gleichzeitig wird das Multifunktionsterminal in Betrieb genommen. Die Rhenus übernimmt in Mannheim die Werkslogistik für John Deere, den weltweit größten Traktorenhersteller. In Langgöns bei Gießen wird ein neues Logistikzentrum eingeweiht.


1996

Aufgrund der Zusammenfassung aller Transport- und Logistikaktivitäten im Stinnes-Konzern werden die drei 1991 gebildeten Geschäftsbereiche unter dem Dach der neuen Schenker-Rhenus AG zusammengefasst. Zuvor wurden alle Binnenschifffahrts-Aktivitäten der Stinnes-Töchter unter dem Namen RS PartnerShip gebündelt und mit der Midgard Deutsche Seeverkehrs-AG in die Rhenus-Gruppe eingegliedert.


1995

Rhenus baut seine Marktposition im Automotive-Sektor aus. Für unterschiedliche Hersteller werden Systemdienstleistungen angeboten und Produktionsbänder just in sequence versorgt.


1994

Die Stahlwerke Bremen und Rhenus gründen in Bremen die Weserport GmbH und legen die Hafenbetriebe zusammen.


1993

Rhenus stärkt seine Logistiksparte mit dem Bau eines modernen Logistikzentrums mit 60.000 m² in Berlin. Weitere Logistikzentren in Langgöns, Gießen, Mannheim, Stuttgart, Hannover und Prag folgen in den nächsten Jahren.


1991

Aufgrund einer Übernahme der Schenker AG durch Stinnes - Rhenus gehört seit 1969 zu Stinnes - werden die drei Geschäftsbereiche der Rhenus erneut umstrukturiert. Die Aktivitäten der Rhenus Transport International werden durch die neu gegründete Schenker International AG übernommen; die Rhenus Lager und Umschlag AG tritt wieder als Rhenus AG am Markt auf, und die Rhenus-Weichelt AG wird mit der Schenker Eurocargo AG vereinigt.


1988

Rhenus bildet drei Betriebsführungs-Aktiengesellschaften: Die Rhenus Weichelt AG betreibt den Straßengüterverkehr, die Rhenus Lager und Umschlag AG übernimmt die Bereiche Lagerei, Umschlag und Binnenschifffahrt. Die Rhenus Transport International ist für die internationale Spedition und Luftfracht zuständig.


1984

Die Rhenus-WTAG AG wird mit der Westfälischen Transport-AG (WTAG) verschmolzen und firmiert unter dem Namen Rhenus AG. Weitere 60 Standorte mit Niederlassungen und Betriebsstellen kommen in Deutschland hinzu. Rhenus ist darüber hinaus mit 80 Auslandsstützpunkten in der Welt präsent.


1976

Im Zusammenhang mit der Bildung einer Interessengemeinschaft zwischen der Rhenus AG, der Fendel-Stinnes-Schiffahrt AG und der WTAG wird der Firmenname der Rhenus AG in Rhenus-WTAG AG geändert. Der Hauptsitz wird von Mannheim nach Dortmund verlegt. Die Rhenus verfügt nun über 40 Niederlassungen und Betriebsstellen innerhalb des Bundesgebietes. Gleichzeitig wird die Tochtergesellschaft CCS Combined Container Service GmbH & Co. KG gegründet.


1971

Hugo Stinnes bündelt die Binnenschifffahrtsaktivitäten. Um Duisburg entsteht die Fendel-Stinnes-Schiffahrt AG. Die Rhenus Gesellschaft für Schiffahrt, Spedition und Lagerei wird in die Rhenus AG mit Sitz in Mannheim umgewandelt.


1969

VEBA strukturiert seine Geschäftsbereiche neu. Die Hugo Stinnes AG übernimmt die Verkehrsaufgaben der VEBA und dabei auch die Rhenus.


1958

Der Stuttgarter Hafen wird eröffnet. Rhenus beginnt mit dem Bau von Lager- und Umschlaganlagen.


1956

Der Siegeszug des Containers beginnt. In New York geht das erste Containerschiff auf die Reise. Es vergehen noch zehn weitere Jahre, bis erstmals ein Containerschiff in einem europäischen Hafen festmacht. Weitere zehn Jahre später gründet die Rhenus die Tochtergesellschaft CCS Combined Container Service.


1934

Die Hibernia Bergwerksgesellschaft, eine Tochter der VEBA, erwirbt die Aktienmehrheit an der 1929 gegründeten Interessengemeinschaft der Rheinschiffer. Rhenus wird Teil des VEBA-Konzerns.


1929

Badische Actiengesellschaft, Rheinschiffahrts Actiengesellschaft, die Tochter Rhenus und weitere Unternehmen schließen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um sich bei zunehmend schlechter werdender Konjunktur zu behaupten.


1923

Die Geldentwertung galoppiert in immer höherem Tempo. Die WTAG meldet einen Jahresgewinn von 19 317 287 820 243 183,38 Mark - gerechnet in wertlosem Papiergeld.


1916

Der Mittellandkanal wird eröffnet. Über den Rhein-Herne-Kanal verbindet er den Mitteldeutschen Raum mit dem Rhein. Das Warenaufkommen auf den deutschen Wasserstraßen steigt stetig an, nicht zuletzt auf Grund der Materialanforderungen der Militärs im Stellungskrieg an der Westfront.


1912

Am 13. November gründen die "Badische Actiengesellschaft für Rheinschiffahrt und Seetransport" und die "Rheinschiffahrts Actiengesellschaft" ein gemeinsames Unternehmen. Als Namen wählten sie das lateinische Wort für den Fluss, auf dem von nun an ihre Hoffnungen schwimmen würden: Rhenus, der Rhein. Die neue Firma wird als Rhenus Transport GmbH mit Sitz in Frankfurt in das Handelsregister eingetragen. Gleichzeitig werden Filialen in Mannheim, Mainz, Antwerpen und Rotterdam errichtet.



Postadresse

Rhenus AG & Co. KG

Rhenus-Platz 1

59439 Holzwickede

 

Telefon +49 (0)2301 29-0

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